© Göttinger Stadtkantorei

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Hören und Verstehen - Bachs H-Moll-Messe

Ein Vortrag zur Entstehungsgeschichte von Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll

Die große Messe in h-Moll gilt als das Testament des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach. Zunächst sollten die ersten beiden Sätze "Kyrie" und "Gloria" als Bewerbungsstück um den Titel des sächsischen Hofkomponisten dienen. Dieser Wunsch Bachs ging dann auch in Erfüllung. Große Verbreitung brachte dies dem meisterhaft gearbeiteten Werk jedoch nicht ein.
Warum Bach überraschenderweise später dieses Werk aus vielen Umarbeitungen bereits vorhandener Vokalwerke zu einer großen "Gesamt-Messe" erweiterte, ist bis heute nicht ganz klar.
Rudolf Schmidt - der Referent des Abends - folgt jedoch einer spannenden Theorie zur Erklärung von Bachs spätem Eifer, die erst seit kurzer Zeit für Aufmerksamkeit sorgt.
Ein spannender Abend zur Vorbereitung auf die Aufführung der Messe in h-Moll am 21. Juni, den man auf keinen Fall versäumen sollte.

Event single img Bildquelle: Rudolf Schmidt (B. Schäfer)

Informationen zu den Ausführenden

Rudolf Schmidt (der Referent dieses Abends) lebt seit vielen Jahren in Göttingen und ist der Göttinger Stadtkantorei seit jeher eng verbunden. Als Theologe wirkte er lange Zeit an Göttingens St. Marienkirche. Sein enormes Wissen über die protestantische Kirchenmusik - insbesondere zu Johann Sebastian Bachs Biografie und Werk - macht ihn zum prädestinierten "Hinführer" zur H-Moll-Messe.

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